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Portrait von Hans Lechner in der Universität Salzburg enthüllt

Im Bild (Foto: Universität/Gitschthaler) v.l. Michael Neureiter, Vorsitzender der Lechner Forschungsgesellschaft, Hans Spatzenegger, Ursula Schachl-Raber, Leiterin der Universitätsbibliothek, Rektor Heinrich Schmidinger, Heinz Rothbucher, Elisabeth Werner, Leiterin der Zentralen Wirtschaftsdienste, und Herbert Dachs

 

Ein Portrait von Hans Lechner, Landeshauptmann von Salzburg von 1961 bis 1977, wurde in der Universität Salzburg enthüllt. Das Ölbild von Hans Szyszkowitz entstand im Jahr 1978. Es wurde von der Familie Lechner der Universität überlassen und nun im Foyer des Rektorats in der Kapitelgasse enthüllt. Heuer sind es 50 Jahre, dass Lechner für seine Verdienste zum ersten Ehrensenator der jungen Universität ernannt wurde.

 

Rektor Heinrich Schmidinger würdigte Hans Lechners „Kraft und Entschlossenheit“, ohne die die Wiedererrichtung der Universität Salzburg 1962 nicht gelungen wäre: Lechner identifizierte sich voll mit dem Projekt und drohte sogar mit seinem Rücktritt. „Die Universität Salzburg hat viele Väter, Hans Lechner ist ohne Zweifel der wichtigste,“ meinte Schmidinger. Prof. Herbert Dachs gab einen Überblick über die kritische Phase der Wiedererrichtung 1961/62 und den Erfolg Lechners im ersten Jahr seiner insgesamt 16 Jahre als Landeshauptmann. Heinz Rothbucher, Schwiegersohn Hans Lechners, nahm mit dem Rektor die Enthüllung des Portraits vor.

 

Als Information zum Porträt hat die Lechner-Forschungsgesellschaft Text und Bilder für den Folder vorbereitet, der beim Bild in der Universität aufliegt.

Präsentation „Eliten durch Engagement“

Der Landeshauptmann dankte der Lechner-Forschungsgesellschaft für die „Publikation der Standortbestimmung und Orientierung“: Im Bild die Präsentation von „Eliten im Engagement“ mit Herausgebern und Autoren: v.l. Wilfried Kößler, Wolfgang Voit, Wilhelm Ortmayr, Eduard Schöpfer, Gerhard Hartmann, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Michael Neureiter, Raphael Steiner, Peter Neuböck und Peter Mittermayr (Bild Zraunig)

Erste Gesamtdarstellung des Österreichischen Cartellverbands in Salzburg zur „Standortbestimmung und Orientierung“

Von „Seilschaften“ und „Männerbündelei“ ist oft die Rede, wenn die Rede auf den Österreichischen Cartellverband kommt. Es sind dies Erklärungsversuche auch dafür, wieso genau dieser Verband so viele Entscheidungsträger in Österreich hervorgebracht hat und hervorbringt. Die neueste Publikation der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft versucht unter dem Titel „Eliten durch Engagement. Der ÖCV in Salzburg“ Antworten zur Wirkung dieser „Seilschaft“ und geht dabei auf die Ursachen ihres Erfolgs ein.

„Der Titel der neuesten Ausgabe unserer Reihe ‚Salzburg. Geschichte und Politik‘ verweist nicht auf einen Tatbestand, sondern auf einen Anspruch: Die Mitglieder von Studentenverbindungen des ÖCV sind gefordert, sich in ihren Lebensbereichen zu engagieren, nur dann gehören sie zu den Eliten!“ meint Michael Neureiter, Vorsitzender der Lechner-Forschungsgesellschaft: „Die 1.300 Mitglieder im Salzburger Land haben Verantwortung für die Entwicklung in Gesellschaft, Kultur, Kirche, Politik…!“

Den Hauptbeitrag „Eliten durch Engagement“ hat der anerkannte ÖCV-Historiker Gerhard Hartmann (Kevelaer) verfasst. Der für das Studienjahr 2016/17 zum „Vorortspräsidenten“ des österreichischen Gesamtverbandes mit seinen 13.000 Mitgliedern gewählte Peter Neuböck beschreibt die Rolle der Rheno-Juvavia als „Vorort“, der erstmals von  einer Salzburger Verbindung wahrgenommen wird. Raphael Steiner skizziert die Geschichte des ÖCV in Salzburg und stellt die acht der insgesamt zehn Landeshauptleute in der Zweiten Republik vor, die Mitglieder von ÖCV-Verbindungen waren bzw. sind. Dazu kommen Portraits zur Entstehung und Entwicklung der drei Salzburger Verbindungen Rheno-Juvavia, Lodronia und Rupertina sowie des Altherren-Landesbundes.

Die Publikation „Eliten durch Engagement. Der ÖCV in Salzburg“ mit 68 Seiten ist im Buchhandel, bei den Verbindungen, beim Salzburger Altherren-Landesbund und bei der Lechner-Forschungsgesellschaft, Pfeifergasse 14, 5020 Salzburg, office@lechner-forschungsgesellschaft.at, zum Preis von € 12,- erhältlich.

„Salzburg.geprägt. Johannes Neuhardt und Thomas Michels“

Die Präsentation von „Salzburg.geprägt“: v.l. Vorsitzender Michael Neureiter (Lechner-Forschungsgesellschaft), Erzabt Korbinian Birnbacher, Doz. Alexander Pinwinkler, Prälat Johannes Neuhardt und Geschäftsführer Raphael Steiner (Foto Tobias Neubacher)

Prälat Dr. Johannes Neuhardt und Prof. Dr. Thomas Michels OSB ist die jüngste Ausgabe der Zeitschrift „Salzburg. Geschichte und Politik“ gewidmet: Unter dem Titel „Salzburg.geprägt“ bringt sie den Vortrag von Dr. Neuhardt „200 Jahre Salzburg bei Österreich. Erinnerungen“ in der Reihe „Salzburg 20.16“ der „Salzburger Nachrichten“ und des ORF. Der Beitrag von Priv.Doz. Dr. Alexander Pinwinkler „Thomas Michels: Flucht, Exil und Remigration“ dokumentiert auch Materialien der vom Autor geleiteten Ausstellung im Literaturarchiv Salzburg.

Die Präsentation der neuen Publikation erfolgte im Romanische Saal des Stifts St. Peter: Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB betonte, Michels und Neuhardt seien durch Salzburg geprägt worden, sie hätten aber auch auf Salzburg gewirkt. Pinwinkler skizzierte Michels als „Mönch, Gelehrten und Politiker“ und erwähnte seine Kontakte bis zur Familie Kennedy in den Jahren seines Exils in den USA.

Prälat Neuhardt legte Überlegungen zu „Herkunft bleibt Zukunft“ vor und meinte zu den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen: „Lassen Sie sich’s nicht verdrießen, die Wurzeln bewusst zu pflegen!“

Die Herausgabe der Publikation mit zahlreichen Abbildungen „Salzburg.geprägt. Johannes Neuhardt und Thomas Michels“ wurde durch „Salzburg 20.16“ ermöglicht. Sie ist im Buchhandel zum Preis von € 12,- erhältlich, sie kann auch direkt bei der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft angefordert werden: Tel. +43 662 844652 oder office@lechner-forschungsgesellschaft.at  

Ein „SechzigerPräsent“ für den Landeshauptmann

Das Team der Lechner-Forschungsgesellschaft, die Autorin und der sechzigjährige Landeshauptmann: v.l. Daniel Reiter, Vorsitzender Michael Neureiter, Elisabeth Mayer, Wilfried Haslauer, Geschäftsführer Raphael Steiner und Vorsitzender-Stellvertreter LAbg. Josef Schöchl

60 Bilder aus Kindheit, Jugend, Familie und Politik, 6 unveröffentlichte Reden und eine kritische Würdigung enthält das „SechzigerPräsent“, das heute von der Hans Lechner-Forschungsgesellschaft Landeshauptmann Wilfried Haslauer überreicht wurde. „Wir wollten keine Festschrift fürs Regal, sondern Haslauer zum Nachschauen und Nachlesen!“, meint Vorsitzender Michael Neureiter als Herausgeber der Publikation.

Im gleichen Monat wie Wilfried Haslauer ist die Salzburger Journalistin Elisabeth Mayer geboren, im Mai 1956. Sie verfasste die kritische Würdigung unter dem Titel „Salzburg persönlich genommen“, in der sie Haslauer charakterisiert: „Wilfried Haslauer nimmt Salzburg persönlich. Nicht durch die rosa Brille oder eine andere Brille mit eingeengtem Gesichtsfeld.“ Und: „Wilfried Haslauer traut sich, Fragen zu stellen, die Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken und Mitdenken aufzufordern.“

Neben Bildern aus den Fotoalben der Familie Haslauer und Fotos aus dem politischen Leben Haslauers seit 2004 enthält das SechzigerPräsent sechs bisher unveröffentlichte Reden des Landesparteiobmanns und Landeshauptmanns, darunter die Festspielrede 2015 und die Rede zum Auftakt des Gedenkjahrs 20.16. 

 

Das "SechzigerPräsent" gibt es vollständig (mit Volltextsuche) hier auf unserer Website: lechner-forschungsgesellschaft.at/typo3/fileadmin/haslauerpub.pdf

 

 

Neues Buch der Lechner-Forschungsgesellschaft präsentiert:

v.l. Initiator Peter Mittermayr, Michael Neureiter, Vorsitzender der Lechner-Forschungsgesellschaft, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Herausgeber Hans Spatzenegger, Gerheid Widrich und Autor Herbert Dachs

 

„Die moderate Reformerin. Gerheid Widrich. Landesrätin in Salzburg 1989-1994“


Das Wirken von Dr. Gerheid Widrich als Landesrätin mit den Ressorts Familie, Frauen, Kindergärten, Kleinkinderbetreuung, Gesundheit und Naturschutz – zugleich als erste Frau in einer Salzburger Landesregierung (1989 bis 1994) – steht im Mittelpunkt des neuen Buchs "Die moderate Reformerin" von Herbert Dachs, das gestern, Dienstag, 28. Oktober, abends in den Räumen der International Salzburg Association in Salzburg vorgestellt wurde.


Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf würdigte bei der Präsentation Dr. Gerheid Widrich als politisch engagierte Frau, die Frauenpolitik immer ganzheitlich verstanden habe, "nie isoliert, nie als Nischenveranstaltung". Widrich habe stets "unaufgeregt, konsequent und lösungsorientiert" gehandelt.


"Frauen in der Politik sind auf dem Weg. Nimmt man das Bild eines Marathonlaufes, so haben wir wahrscheinlich erst ein Viertel des Weges zurückgelegt", betonte Pallauf. "Aber Marathonläuferinnen sind bekanntlich ausdauernd, auch wenn wir die Distanz als Staffellauf abarbeiten. Gerheid Widrich hat die Stafette 1989 aufgenommen und ist insbesondere in der Frauenpolitik in Salzburg neue Wege gegangen. Sie hat Frauen manches ermöglicht und nicht zuletzt im Amt viele Frauenpositionen eingerichtet. Durch ihr Engagement wurde die wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass die öffentliche und politische Aufmerksamkeit für Anliegen der Frauen und die Sensibilität für geschlechterdifferente Wirkungen politischer Prozesse und Entscheidungen allmählich, wenn auch keineswegs ohne Widerstand, wachsen konnten." Dieses Anliegen habe sie über die Parteigrenzen hinweg verfolgt. "Kommunikation, Dialog und Aufeinander zugehen prägte ihre politische Arbeit."


Das Buch wurde von Dr. Peter Mittermayr als Kuratoriumsmitglied der Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft angeregt und von Dr. Hans Spatzenegger herausgegeben. Die Illustrationen stammen größtenteils aus der Bilddatenbank der Lechner-Forschungsgesellschaft.


Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herbert Dachs, ausgewiesen durch zahlreiche Forschungen zur Salzburger Zeitgeschichte, beginnend mit der Ära von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl (1922 bis 1938), durchmisst Widrichs Politikfelder und schildert dabei höchst anschaulich, was es in der Praxis mit dem viel zitierten "Bohren harter Bretter" auf sich hat. Widrichs engste Mitarbeiterin, Dr. Rosemarie Drexler, und engster Mitarbeiter, Dr. Michael Nake, frischen ihrerseits Erinnerungen aus diesen Jahren im Regierungsbüro auf. Ein Überblick über vier Jahre Ressorttätigkeit und ein detaillierter Lebenslauf runden die Analyse des Engagements, das Gerheid Widrich mit Leidenschaft und Augenmaß ihrer ärztlichen Karriere angefügt hat, ab.

 

Das Buch kann im Buchhandel und bei der Lechner-Forschungsgesellschaft per E-Mail: office@lechner-forschungsgesellschaft.at und telefonisch unter 0662/844652 zum Preis von 20 Euro erworben werden.


Publikation „Ein Reformer mit Weitblick“ präsentiert:

Zum Gedenken an den „nachhaltigen“ Landesrat Anton Bonimaier

„Die Stärke von Landesrat Bonimaier war es, die wesentlichen Bereiche zu erkennen und über Parteigrenzen hinweg nach Lösungen zu suchen. Ein politisches Problem wurde von ihm sachlich abgearbeitet und nicht rein taktisch aufbereitet, um dem politischen Mitbewerber schaden zu können. Er war jedoch ein politisch denkender Mensch durch und durch und hat Politik zu einem Gutteil auch als Handwerk betrachtet. Als seine Meisterstücke bleiben sicherlich der Fonds zur Erhaltung der ländlichen Straßen und sein Engagement für die Salzburger Landwirtschaftsschulen in Erinnerung.“ meinte Landesrat Josef Schwaiger bei der Vorstellung der Publikation „Anton Bonimaier. Ein Reformer mit Weitblick“ am 90. Geburtstag des im Mai Verstorbenen in der Landwirtschaftsschule Kleßheim.

Die Kleßheim-Absolventen Bertl Emberger, Hans Spatzenegger und Hans Weitgasser regten die Broschüre an, die in der Reihe „Salzburg. Geschichte und Politik“ der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft erschien. Ihre Schwerpunkte sind die von Bonimaier realisierten Reformen im landwirtschaftlichen Schulwesen und zur Erhaltung des ländlichen Straßennetzes, mit dem die Chancengleichheit für den ländlichen Raum wesentlich sichergestellt werden konnte.

Auch wenn der Begriff der „Nachhaltigkeit“ erst nach Bonimaiers Zeit als Landesrat von 1977 bis 1983 Einzug hielt, sei seine Handschrift in der dualen landwirtschaftlichen Ausbildung wie auch in der Erschließung des ländlichen Raums unverkennbar eine „nachhaltige“ gewesen, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Buchvorstellung einig, darunter die späteren Agrarreferenten Bertl Göttl, Rupert Wolfgruber und Sepp Eisl.

Die Publikation „Anton Bonimaier. Ein Reformer mit Weitblick“ wurde an die Witwe des Verstorbenen, Anna Maria Bonimaier, an seine Tochter und seine beiden Söhne überreicht. Sie kann in der Lechner-Forschungsgesellschaft zum Preis von € 12,- zuzüglich Versandkosten angefordert werden: office@lechner-forschungsgesellschaft.at

Im Bild die Präsentation der Publikation „Anton Bonimaier. Ein Reformer mit Weitblick“ in der Landwirtschaftsschule Kleßheim: 1. Reihe v.l. Landesrat Sepp Schwaiger, Anna Maria Bonimaier, die Witwe des Landesrats, und Karl Mayr, Autor des Hauptbeitrags; 2. Reihe v.l. die Herausgeber Hans Spatzenegger, Bertl Emberger und Hans Weitgasser sowie Michael Neureiter, Vorsitzender der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft
Nachfolger Anton Bonimaiers als Agrar-Landesräte in der Salzburger Landesregierung: 1. Reihe v.l. Rupert Wolfgruber, Witwe Anna Maria Bonimaier und Sepp Schwaiger; 2. Reihe v.l. Sepp Eisl, der ehemalige Landwirtschaftskammerpräsident und Bauernbundobmann Georg Schwarzenberger und Bertl Göttl
Nachfolger Anton Bonimaiers als Agrar-Landesräte in der Salzburger Landesregierung: 1. Reihe v.l. Rupert Wolfgruber, Witwe Anna Maria Bonimaier und Sepp Schwaiger; 2. Reihe v.l. Sepp Eisl, der ehemalige Landwirtschaftskammerpräsident und Bauernbundobmann Georg Schwarzenberger, Bertl Göttl und Michael Porenta vom Raiffeisenverband

Landesrat Dipl.-Ing. Anton Bonimaier (1924-2014)

 

 

Der Lebenslauf von Anton Bonimaier
Josef Schwaiger: Politik für das Wesentliche

 

Dank und Respekt

 

Bertl Emberger: Lehre mal zwei
Johann Spatzenegger: Faszinierende Ideen
Hans Weitgasser: Ausbildner und Bildungspolitiker

 

In der Ausbildung und für die Ausbildung

 

Franz Hochleitner im Interview mit Karl Mayer:
Weichenstellungen für zeitgemäße Bildungsangebote
Anton Grünwald: Eine großartige Ernte von Kleßheim

 

Politik für den ländlichen Raum

 

Karl Mayr: Ein Reformer mit Weitblick
Roland Paulweber: Güterwege, Lebensadern des ländlichen Raums
Franz Lanschützer: Lebensqualität landesweit sichern!